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  •   Ferne Geliebte.

    Ferne Geliebte
    Christian Gerhaher, Gerold Huber


    Sony Classical 886919354324

    Joseph Haydns Trost unglücklicher Liebe ist noch hörbar verankert im Zeitstil von um 1780 und legt die Basis, auf der Ludwig van Beethoven dann weitergeht: sein op. 98 An die ferne Geliebte von 1816 gilt als Schlüsselwerk für alle nachfolgenden Liederzyklen. Sechs Gesänge, die ohne Unterbrechung ineinander übergehen und den allmählichen Verzicht eines Liebenden auf die unerreichbare Geliebte schildern.

    Ohne dauerhaftes Glück bleiben auch die beiden Liebenden in Arnold Schönbergs Zyklus Das Buch der Hängenden Gärten op. 15 nach Texten von Stefan George. Mit diesen Liedern schafft Schönberg den Bruch mit der traditionellen Harmonielehre und gleichzeitig eine großartige Ausdruckskraft – wie etwa bei der Bitte des unerfahrenen jungen Mannes, seine Unsicherheit, sein „Straucheln“ mit Nachsicht zu behandeln.

    Die abwechselnde Anordnung von klassischen und modernen Liedern ist wohl überlegt: alle diese Kompositionen stehen in einer Tradition und gehen doch neue Wege. Wer Lieder so klar, präzise und intensiv darzubieten versteht wie Christian Gerhaher und Gerold Huber, der bietet Einblicke in höhere Sphären der Interpretationskunst. (mvh)

    • Samstag, 28. Juli 2012, 07.35 und 17.15 Uhr.