Web-Radio: Anklicken und hören!
Webradio für Zuhause
Donnerstag, 23. Oktober 2014
© BSV

© Schelhammer & Schattera




Aktuell


  • Wiener Lied. Klassisch.: Erich Zib ...
  •  
  • Perspektiven: „Der Diakon ist kein ...
  • Rubato: Verlängerte Residenz. ...
  •  
  • Music´S´cool - Die Musikschule Wien: ELEMU - elementarer Musi ...
  • Lesezeichen: Mit Worten fliegen. ...
  •  
  • Capriccio: Favoriten - Teil 2. ...
  • Faszination Kirchenmusik: Lamentati ...
  •  
  • Quartett.Impuls: Minetti Quartett. ...
  • Jeunesse à jour: CSI Quadriga. ...
  •  
  • CD der Woche: Maurice Steger spielt ...


  • © Gramola

  • Archiv
  •   Fellini und mehr.

    Fellini! E più
    Die Österreichischen Salonisten


    Gramola 9003643989580

    Ingolf Wunder dürfte seit seinem umstrittenen 2. Preis beim Warschauer Chopin Wettbewerb 2010 den meisten Musikfreunden ein Begriff sein. Sein älterer Bruder Gerrit macht auch Musik – er komponiert, arrangiert und produziert Filmmusik. Meistens für große europäische und amerikanische Produktionen, manchmal auch in kleinerer Besetzung, so wie jetzt für die Österreichischen Salonisten und ihre gerade bei Gramola erschienene CD „Fellini! E piú“.

    Zweieinhalb Jahrzehnte lang währte die kongeniale Zusammenarbeit zwischen Federico Fellini und seinem Komponisten Nino Rota. Gemeinsam schufen sie Film-Klassiker wie „La strada“, „La dolce Vita“ oder „Amarcord“.

    Fellini und Rota stehen im Mittelpunkt, doch es heißt ja schon im Titel der CD „und mehr“: die Musikauswahl reicht von Charlie Chaplins Komposition Smile aus seinem Film „Moderne Zeiten“ von 1936 bis hin zu „Schindlers Liste“. John Williams schrieb die schwelgerischen Melodien zu Steven Spielbergs Film von 1992.

    Besonders reizvoll sind die südamerikanischen Stücke: Eine sehr hübsche Version von Carlos Gardels berühmtem Tango Por una cabeza, der 1992 in Martin Brests Film „Der Duft der Frauen“ verwendet wurde. Oder auch Luiz Floriano Bonfás stimmungsvoller Bossa Nova Manhã de Carnaval aus Marcel Camus „Orfeu Negro“ von 1957.

    Aus Jacques Tatis Film „Die Ferien des Monsieur Hulot“ von 1953 stammt die von Alain Romans lässig vertonte Frage Wie ist das Wetter in Paris?

    Die Österreichischen Salonisten laden mit dieser wohl arrangierten und tadellos eingespielten CD zu einer entspannten Sommerträumerei ein. (mvh)

    • Samstag, 4. August 2012, 07.35 und 17.15 Uhr.
    • Sonntag, 5. August 2012, 10.30 Uhr.