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  •   August Klughardt.

    August Klughardt: Streichquartett op. 42, Klavierquintett op. 43
    Pleyel Quartett Köln, Tobias Koch (Hammerklavier)

    CAvi 8553248

    August Klughardt wurde 1847 in Köthen geboren. Mit 20 Jahren wurde er Kapellmeister in Posen, erlangte als unermüdlicher Arbeiter einen hervorragenden Ruf als Dirigent und landete nach mehreren Stationen schließlich in Weimar – in der Nähe von Liszt und Wagner.

    August Klughardt verstand es Zeit seines Lebens ohne Parteinahme und ohne Anfeindung zwischen den zwei großen musikalische Ideologien seiner Zeit zu stehen. Er war kein Neudeutscher, obwohl er sich in der Umgebung Liszts und Wagners wohlfühlte, er war auch kein „Brahmine“, wurde aber besonders in den Kreisen um Johannes Brahms und Joseph Joachim geschätzt.

    Von der Uraufführung seines Streichquartetts op. 42 durch das Joachim Quartett schreibt der Komponist beglückt: Der zweite Satz dieses Quartetts ist mir seit seinem ersten Entwurfe dermaßen lieb, dass ich mich eigentlich immer fürchte, ihn einer 'Auffassung' preisgeben zu müssen. Aber die Joachims haben ihn so gespielt, wie ich ihn empfinde, so ganz und gar harmlos, keusch, ohne Sentiment, so wie ein altes Marienlied.

    Im Zuge der Uraufführung im Herbst 1883 wurden Klughardts Werke begeistert aufgenommen. Das Renommee, das Klughardt durch die Aufführung des Joachim Quartetts zuteil wird, veranlasst ihn, seinen nächste Komposition dem berühmten Geiger zu widmen: das Klavierquintett op. 43

    Das Pleyel Quartett aus Köln ist bekannt für seinen spezifischen Klang, der durch die Verwendung von Darmsaiten und den differenzierten Gebrauch des Vibratos eine leuchtend-warme Transparenz gewinnt. Unbekannte Kompositionen im Kontext mit den Werken der berühmteren Kollegen zu Gehör zu bringen und damit eine neue Hörperspektive zu vermitteln, ist für das Pleyel Quartett ein wesentlicher Anreiz kammermusikalischen Schaffens. Mit August Klughardt stellt das Pleyel Quartett auf der vorliegenden CD einen unbekannten Komponisten vor und verneigt sich mit einer Hommage an Joseph Joachim vor einem großen Virtuosen.

    • Samstag, 22. September 2012, 07.35 und 17.15 Uhr.
    • Sonntag, 23. September 2012, 09.35 Uhr.