Freitag, 10. Februar 2012
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Operettenfenster-Archiv


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  Das Land des Lächelns.

"Dein ist mein ganzes Herz!" ruft Prinz Sou-Chong (Piotr Beczala) seiner geliebten Lisa (Camilla Nylund) zu. Das Land des Lächelns von Franz Lehár: trotz des feurigen Einsatzes von Ulf Schirmer am Pult des Münchner Rundfunkorchesters geht die exotistische Liebesgeschichte nicht gut aus.
Die Melodien bestechen das Publikum bis heute.

  • Sonntag, 12. Februar 2012, 13.13 Uhr.


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  Wiener Blut.

Grüß Dich Gott, Du liebes Nesterl...: endlich kommt Gräfin Gabriele (Ursula Pfitzner) ihrem betrügerischen Gatten Balduin (Christian Zenker) auf die Schliche. Er ist doch mehr als ein feiner Kavalier. Die Frage, die Fürst Ypsheim-Gindelbach (Rolf Wollrad) in den Raum stellt: was findet Herr Graf bloß an dieser Balletteuse Cagliari (Margareta Klobucar)? Vielleicht hilft das Orchester der Seefestspiele Mörbisch unter Rudolf Bibl bei der Auflösung...

  • Sonntag, 5. Februar 2012, 13.13 Uhr.


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  Der fidele Bauer.

Die guade, oide Zipfelhaub'n... Was hat es bloß mit der innigen Beziehung des Scheichelroither-Bauern (Benno Kusche) auf sich? Gerne gibt Leo Fall in "Der fidele Bauer" Auskunft und erklärt, warum sein gelehrter Sohn Stefan (Fritz Wunderlich) den Vater verleugnet. Weiters sind unvergessene Publikumslieblinge wie Anneliese Rothenberger und Heinz-Maria Lins zu hören. Carl Michalski leitet das Symphonie-Orchester Graunke.

  • Sonntag, 29. Jänner 2012, 13.13 Uhr.


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  Der Zigeunerbaron.

Johann Strauß Sohn wollte mit dem "Zigeunerbaron" die Schwelle zur Hofoper übertreten. Librettist Ignaz Schnitzer verkaufte eigenmächtig die Rechte an das Theater an der Wien. Strauß schuf widerwillig die legendäre Operettenversion vom heiratswütigen Emigranten Barinkay, von Schweinezüchter Zsupan und von der türkischen Kriegskassa. Legenden, soweit das Ohr hört: Emmy Loose, Gerda Scheyrer, Erich Kunz, Waldemar Kmentt, Anton Paulik leitet Chor und Orchester der Wiener Volksoper. Eine Aufnahme aus dem Jahr 1956.

  • Sonntag, 22. Jänner 2012, 13.13 Uhr.


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  Die lustigen Nibelungen.

Wie fröhlich "Die lustigen Nibelungen" lügen, betrügen und brandschatzen, bewiesen 1904 Oscar Straus und sein Librettist Rideamus mit ihrer Kritik auf den deutschen Imperialismus unter Wilhelm II. Ob der schmalbrüstige König Gunther von Burgund (Martin Gantner) mit der Walkürengattin Brunhilde von Isenland (Gudrun Volkert) genauso wenig Glück hat wie Lebemann Siegfried (Michael Nowak) mit Kriemhild (Lisa Griffith)? Siegfried Köhler leitet das Kölner Rundfunkorchester.

  • Sonntag, 15. Jänner 2012, 13.13 Uhr.


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  Die Rose von Stambul.

Eine interkulturelle Romanze der besonderen Art eröffnet das Operettenfenster 2012. Leo Fall komponierte 1916 "Die Rose von Stambul". Ob die bezaubernde Kondja Gül (ein Wiederhören mit Melitta Muszely) ihren geliebten Schriftsteller André Levy bekommt? Bestimmt, ist er doch ein und dieselbe Person wie Achmed Bey (unvergesslich: Fritz Wunderlich). Einfacher ist die Romanze des jungen Berliners Fridolin (Harry Friedauer) mit der hübschen Türkin Midili Hanum (Christine Görner). Carl Michalski führt das Symphonie-Orchester Graunke durch die Liebesgeschichte aus 1001 Nacht.

  • Sonntag, 8. Jänner 2012, 13.13 Uhr.


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  Brüderchen, komm tanz mit mir!

Auch wenn keine "Operettenklänge" im engeren Sinn am ersten Weihnachtstag im Operettenfenster erklingen: diese Aufnahme von 1947 ist unbedingt hörenswert! Die beiden Sängerlegenden Elisabeth Schwarzkopf und Irmgard Seefried machen als "Hänsel und Gretel" Engelbert Humperdincks Weihnachtsoper schlechthin zum besonderen Erlebnis. Josef Krips leitet das Philharmonia Orchestra.

  • Christtag, 25. Dezember 2011, 13.13 Uhr.


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  Im weißen Rössl.

Im Salzkammergut lässt sich's auch im Advent lustig sein. Dem hätte Ralph Benatzky bestimmt beigepflichtet. Obwohl Im weißen Rössl nicht sein Lieblingwerk war, hat sich der Komponist mit Reißern von "Es muß was Wunderbares sein" bis "Im wei-ßen Rössl am Wolf-gang-seeee" ein unüberhörbares Denkmal gesetzt. Eine einmalige Zeugin österreichischer Musikgeschichte ist die Einspielung mit dem Orchester der Wiener Volksoper unter Maestro Rudolf Bibl. Neben Publikumslieblingen Waltraut Haas, Erwin Gross und Peter Minich schaut der legendäre Paul Hörbiger vorbei.

  • 4. Adventsonntag, 18. Dezember 2011, 13.13 Uhr.


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  Gräfin Mariza.

Komm Zigány, spiel uns auch im Advent was vor! Mit seiner Gräfin Mariza schuf Emmerich Kálmán 1924 eine Reminiszenz an die ungarische Heimat vor dem Zerfall der Donaumonarchie. Die unvergessene Sena Jurinac in der Titelrolle, Karl Terkal als Graf Tassilo, Anneliese Rothenberger (Lisa) und Rupert Glawitsch (als Baron Zsupan) bringen das Ungarblut in Wallung. Wilhelm Stephan leitet Chor und Orchester des Nordwestdeutschen Rundfunk Hamburg.

  • 3. Adventsonntag, 11. Dezember 2011, 13.13 Uhr.


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  Der Vetter aus Dingsda.

Fragen über Fragen wirft Eduard Künneke in seiner 1921 in Berlin uraufgeführten Operette "Der Vetter aus Dingsda" auf. Wird sich Julia (es singt Publikumsliebling Renate Holm) für Roderich entscheiden? Oder wählt sie den fremden Vetter, verkörpert vom unvergesslichen Rudolf Schock? Und: wo ist überhaupt Dingsda? Vielleicht sind die Berliner Symphoniker unter Operettenexperte Werner Schmidt-Boelcke bei der Auflösung behilflich.

  • 2. Adventsonntag, 4. Dezember 2011, 13.13 Uhr.


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  H. M. S. Pinafore.

571 Aufführungen in Serie! Gilbert & Sullivans "H.M.S. Pinafore, oder Das Mädchen, das einen Matrosen liebte" feierte seinerzeit einen besonderen Erfolg.   Das dynamische Duo William Gilbert und Arthur Sullivan schuf mit der vierten, gemeinsamen Comic Opera 1878 für Londons Opera Comique eine Kritik am viktorianischen England, an der Royal Navy und an Parteipolitik. Isidore Godfrey leitet hier das New Symphony Orchestra of London und die D'Oyly Carte Opera Company. Solistische Unterstützung erhält er von Joyce Wright, John Reed, Jeffrey Skitch und Jean Hindmarsh.

  • Sonntag, 27. November 2011, 13.13 Uhr.


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  Die ungarische Hochzeit.

Die Legende lebt! So auch Nico Dostals Revue-Operette Die ungarische Hochzeit. 1939 erfolgreich in Stuttgart uraufgeführt, verschwand das Werk durch die Kriegswirren vom dauernden Repertoire. Dabei hat die Geschichte aus dem königlichen Ungarn des 18. Jahrhunderts so viel zu bieten. Den Beweis treten Operettenlegenden wie Anny Schlemm, Willy Hofmann, Kurt Großkurth und Ruth Zillger gerne an. Kurt Marszalek leitet das Rundfunkorchester und Rundfunkchor Köln.

  • Sonntag, 20. November 2011, 13.13 Uhr.


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  Der Zigeunerbaron.

"Ja, das Alles auf Ehr, und noch viel mehr!" wollte Schani Strauß mit seinem "Zigeunerbaron" für sein erstes Werk an der ehrwürdigen Hofoper präsentieren. Librettist Ignaz Schnitzer verbatzte den Coup, Strauß komponierte die legendäre Operettenversion für das Theater an der Wien. Legenden auch in der Aufnahme von 1962: hier sind Elfriede Trötschel, Peter Anders, Käthe Schwedowsky und Benno Kusche zu erleben. Franz Marszalek leitet sein Operettenorchester.

  • Sonntag, 13. November 2011, 13.13 Uhr.


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  Die Blume von Hawaii.

Die Festspiele mit den Berliner Symphonikern unter Operettenexperte Werner Schmidt-Boelcke gehen weiter! Diesmal erwartet Sie ein Sujet, das perfekt auf den "Kronprinzen der Operette" Paul Abraham (O-Ton Franz Lehár!) wie zugeschnitten war. Prinzessin Laya (verkörpert von der unvergleichlichen Margit Schramm) hat es nicht einfach. Sie möchte keinesfalls Herrscherin der hawaiianischen Heimat werden. Singen und lieben - das ist die Devise der Blume von Hawaii. Unterstützt wird sie von Lieselotte Ebnet, Rudolf Schock, Ferry Gruber und den Berliner Symphonikern unter .

  • Sonntag, 6. November 2011, 13.13 Uhr.


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  Der Bettelstudent.

Wie fröhlich so ein polnischer Freiheitskampf gegen die sächsischen Besatzer ausfallen kann, bewies Carl Millöcker mit seiner 1882 im Theater an der Wien uraufgeführten Operette Der Bettelstudent. Einen zeitlosen Hörgenuss garantieren Sängerlegenden wie Hertha Töpper, Erika Köth, Liselotte Schmidt, der viel zu früh verstorbene Fritz Wunderlich, Rudolf Schock und Fritz Hoppe. Werner Schmidt-Boelcke leitet hier die Berliner Symphoniker und den Günther-Arndt-Chor.

  • Sonntag, 30. Oktober 2011, 13.13 Uhr.


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