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Sonntag, 20. Januar 2019



Operettenfenster-Archiv


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  Paganini.

Niccolò Paganini starb am 27. Mai 1840 - in der Operette "Paganini" lebt er aber dank Franz Lehár munter weiter. Hier heißt es: "Niemand liebt Dich so wie ich..." zwischen dem legendären Teufelsgeiger, Komponisten und Frauenhelden Niccolò Paganini (Zoran Todorovich) und seiner Maria Anna Elisa, Fürstin von Lucca (Kristiane Kaiser). Aber ob sie wirklich die Einzige ist? Immerhin lautet seine Lebensdevise: "Gern hab' ich die Frauen geküsst!"
Unsere Live-Aufnahme mit dem Münchner Rundfunkorchester und dem Chor des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung des Lehár-Experten Ulf Schirmer entstand am 11. Oktober 2009 - ein weiterer Beweis, dass der italienische Violinvirtuose unvergessen ist!

  • Sonntag, 31. Mai 2015, 13.13 Uhr.


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  Anneliese Rothenberger.

Dieses Operettenfenster ist der am 24. Mai 2010 verstorbenen Grande Dame der Operette gewidmet: Anneliese Rothenberger. Ihr gelang es wie nur wenigen Künstlern, gekonnt und glaubhaft die Grenze zwischen ernster und heiterer Musik zu überschreiten. In unserer Aufnahme des "Weißen Rössls" aus dem Jahr 1978 führt sie als Josepha Vogelhuber souverän ihr Hotel - und ihr Personal, allen voran Peter Minich als Leopold. Zu Gast sind Grit van Jüten als Ottilie, Benno Hoffmann als deren Vater Wilhelm Giesecke und Norbert Orth als Dr. Otto Siedler. Operettenguru Willy Mattes zelebriert gemeinsam mit dem Münchner Rundfunkorchester, dem Chor des Bayerischen Rundfunks sowie dem Münchner Kinderchor das salzburgische Alpenidyll am Wolfgangsee.

  • Sonntag, 24. Mai 2015, 13.13 Uhr.


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  Die Banditen.

Jacques Offenbachs Operette "Les Brigands" riss schon 1869 bei der Pariser Uraufführung das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. In der deutschen Version überzeugt Jean van Ree als junger Fragoletto, der aus Liebe zu Fiorella (Eva Csapo) in das Gefolge ihres Vaters, des gefürchteten Räuberhauptmanns Falsacappa (Hubert Möhler), eintritt. Ob sich Verbrechen lohnt? Pinchas Steinberg und sein WDR Rundfunkorchester Köln jedenfalls hüten sich davor, eindeutig Stellung zu beziehen... viel lieber unterstützen sie die Räuberbande musikalisch und räubern, entführen und begnadigen fröhlich mit was das Zeug hält.

  • Sonntag, 17. Mai 2015, 13.13 Uhr.


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  Das Dreimäderlhaus.

Im "Dreimäderlhaus" von Heinrich Berté wohnen besagte titelspendende Mäderln, die den Männern in ihrer Umgebung den Kopf verdrehen. Dem schüchternen Komponisten Franz Schubert (Peter Minich) hat es die Jüngste besonders angetan. Doch mag das süße Hannerl (Renate Holm) nicht den lustigen Baron von Schober (Ernst Schütz) viel lieber als ihn? Statt sich seiner Angebeteten nun zu erklären, tut Schubert das, was er am Besten kann: er komponiert und lässt sein Herz durch die Musik sprechen.
Die bezaubernden Melodien werden vom Orchester des Theaters an der Wien unter der Leitung von Rudolf Bibl biedermeisterlich charmant wiedergegeben; die treuen Schubert-Freunde Johann Michael Vogl (Heinz Holecek) und Moritz von Schwind (Wolfgang Schellenberg) ergänzen das Ensemble und hoffen auf ein Happy end.

  • Sonntag, 10. Mai 2015, 13.13 Uhr.


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  Der Zigeunerprimas.

Emmerich Kálmán und sein musikalisches Denkmal an die von ihm verehrte ungarische Künstlerfamilie: Der Zigeunerprimas Pali Rácz (meisterhaft gemimt von Wolfgang Bankl) ist ein alternder Geigenvirtuose, der nicht und nicht abtreten will. Dabei hat sein Sohn Laczi (Roberto Saccà) mittlerweile auch Erfolg - nicht zuletzt bei der schönen Juliska (Edith Lienbacher).
Das Münchner Rundfunkorchester und Dirigent Claus Peter Flor vermitteln in dem Generationenkonflikt.

  • Sonntag, 3. Mai 2015, 13.13 Uhr.


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  Die Perlen der Cleopatra.

Nur wenig ist von der sagenumwobenen Königin am Nil bekannt. Doch Oscar Straus lüftet in seiner selten gehörten Operette "Perlen der Cleopatra" den Schleier - zumindest was ihre Liebesabenteuer betrifft. Das Franz Lehár-Orchester unter der Leitung des Operetten-Caesars Herbert Mogg lässt Morenike Fadayomi als sagenhafte Cleopatra, Michael Zabanoff und Axel Mendrok als Prinz Beladonis und Victorian Silvius sowie Robert Meyer als Triumvir des römischen Reiches Marcus Antonius nicht nur sängerisch brillieren, sondern vor allem Schmachten und Lieben was das Zeug hält.

  • Sonntag, 26. April 2015, 13.13 Uhr.


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  Der Zigeunerbaron.

Johann Strauß Sohn komponierte rund um den heiratswütigen Emigranten Barinkay, den Schweinezüchter Zsupan, der fürstlichen Zigeunerin Saffi und natürlich der türkischen Kriegskassa wieder eine echt Strauß'sche Operettenperle. In dieser 1956 unter Anton Paulik entstandenen Aufnahme mit dem Chor und Orchester der Wiener Volksoper begegnen uns Sängerlegenden soweit das Auge reicht und vor allem das Ohr hört: Emmy Loose, Erich Kunz, Waldemar Kmentt sowie Eberhard Wächter. So lässt sich ungarische Liebeständelei würdig genießen!

  • Sonntag, 19. April 2015, 13.13 Uhr.


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  Die süßen Grisetten.

Der 1865 in Bratislava geborene Heinrich Reinhardt war ein Hansdampf in allen (musikalischen) Gassen: Absolvent des Konservatoriums der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Pianist und Organist, Musikkritiker, Präsident des Österreichischen Komponistenbundes - und nebenbei erfolgreicher Operettenkomponist. Wir bringen ihm zu seinem 150. Wiegenfest am 13. April ein etwas verfrühtes Geburtstagsständchen mit seiner Operette "Die süßen Grisetten".
Das Hamburger Archiv für Gesangskunst stellte uns die einzig verfügbare Aufnahme dieser Operettenrarität zur Verfügung - ein ORF-Mitschnitt von 1955. Hier nagen Rudolf Kreuzberger (Julien), Joseph Maschkan (Severin) und Teddy Kirchbichler (Prosper) als junge, idealistische Künstler in Paris am Hungertuch. Zwei der fröhlichen Hungerleider finden in ihrem Elend Trost bei den "süßen Grisetten" Coralie (Toni Gerhold) und Georgette (Else Macha). Nur Julien wartet noch auf seine große Liebe und muss bis dahin mit dem Großen Wiener Rundfunkorchester und Operettenzampano Max Schönherr vorlieb nehmen...

  • Sonntag, 12. April 2015, 13.13 Uhr.


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  Die schöne Galathée.

Ein Besuch von Jacques Offenbach in Wien inspirierte Franz von Suppé zum Schreiben von Operetten. Bereits mit seinem Erstlingswerk in dieser Gattung landete er 1865 einen großen Coup: "Die schöne Galathée". Die Geschichte des altgriechischen Themas ist bekannt: Mythologischer Bildhauer Pygmalion (René Kollo) verliebt sich in eigene Schöpfung, die Statue Galathée (verkörpert von Anna Moffo). Doch kaum hat Göttin Venus sie zum Leben erweckt, macht die zänkische Plage dem Künstler das Leben schwer. Ob der Chor des Bayerischen Rundfunks und das Rundfunkorchester München unter Kurt Eichhorn die Situation entspannen können? Ebenfalls mit von der (griechischen) Partie: Rose Wagemann in der Hosenrolle des Dieners Ganymed und Ferry Gruber als reicher Kunstsammler Mydas.

  • Sonntag, 5. April 2015, 13.13 Uhr.


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  Paganini.

"Niemand liebt Dich so wie ich..." schwören einander der legendäre Teufelsgeiger, Komponist und Frauenheld Niccolò Paganini und Maria Anna Elisa, Fürstin von Lucca. Aber ob sie wirklich die Einzige ist? Immerhin lautet seine Lebensdevise: "Gern hab' ich die Frauen geküsst!".
Ein Potpourri durch die begnadeten Melodien zu "Paganini" von Franz Lehár mit Anny Schlemm, Peter Anders und dem Großen Operettenorchester unter der Leitung von Franz Marszalek.

  • Sonntag, 22. März 2015, 13.13 Uhr.


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  Der Vetter aus Dingsda.

In Eduard Künnekes Operettenhit "Der Vetter aus Dingsda" versuchen Herr und Frau Kuhbrot ihre Nichte Julia mit ihrem Sohn zu verkuppeln, da diese reich erben soll. Doch Julia (Renate Holm) hat für diese Heiratspläne kein Verständnis. Sie wartet voller Sehnsucht auf die Rückkehr ihres Vetters Roderich, dem sie ewige Liebe geschworen hat und der nun in "Dingsda" sein soll. Eines Tages steht ein Fremder (Rudolf Schock) vor der Tür und gibt sich als der lang Vermisste aus... doch ist er es wirklich? Pultchef Werner Schmidt-Boelcke leitet die Berliner Symphoniker beherzt durch alle verwandtschaftlichen Intrigen. In weiteren Rollen sind Ursula Schirrmacher als Hannchen und Ernst Krukowski als Josef zu hören.

  • Sonntag, 15. März 2015, 13.13 Uhr.


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  Die oberen Zehntausend.

Gustave Adolph Kerker verkörpert wie kein Zweiter sowohl die europäisch-romantische Musiktradition des 19. Jahrhunderts als auch die Welt des Musicals am New Yorker Broadway. 1857 in Westfalen geboren, wanderte seine Familie nach Amerika aus als Kerker 10 Jahre alt war. Die amerikanische Tanzoperette "Die oberen Zehntausend" brachte er 1909 in Berlin auf die Bühne und dass es so gut wie keine Handlung gibt, ist dabei Nebensache - im Mittelpunkt stehen die rhythmisch-mitreißenden Musiknummern Kerkers und die wortwitzigen Dialoge von Julius Freund.

Howard Griffiths führt die NDR Radiophilharmonie Hannover und seine Sängerriege mit bewährter Dirigentenhand durch die Gefilde der oberen Zehntausend. Mit von der Partie: Nadja Stefanoff (Prinzessin Fifi), Gerd Wiemer (Chatillard), Alfred Berg (Théophile Boche), Ralf Simon (Gaston de Larivaudière), Christian Grygas (James Boche) sowie Elke Kottmair und Gritt Gnauck. Und wie schon der Rezensent der Premierenaufführung von 1909 schrieb: "Toller und bunter kann es nicht mehr kommen... alles hüpft und springt in dieser Operette".

  • Sonntag, 8. März 2015, 13.13 Uhr.


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  Pique Dame.

Wem bei dem Titel dieser Operette die düstere Romanvorlage von Alexander Puschkin einfällt, muss sich keine Sorgen machen: Franz von Suppés Fassung hat nichts mit dieser zu tun. Ganz im Gegenteil bezaubert Suppé mit seiner fröhlich-übermütigen Musik rund um die Wahrsagerin Judith (Anjara Ingrid Bartz), ihrem Ziehsohn Emil (Tom Erik Lie) und der von ihm geliebten guten Partie Hedwig (Mojca Erdmann). Und nicht zuletzt sorgt Michail Jurowski am Pult des WDR Rundfunkorchesters für ein operettengerechtes Happy End!

  • Sonntag, 1. März 2015, 13.13 Uhr.


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  Liebeswalzer.

In der Operette "Der Liebeswalzer" von Carl Michael Ziehrer schicken die Librettisten Robert Bodanzky und Fritz Grünbaum ihre Protagonisten von einer verwickelten Liebessituation in die nächste. Im Mittelpunkt: Geigenvirtuose Guido Spini, der jeder seiner Liebschaften einen eigenen Walzer zu komponieren pflegt und dadurch maßgeblich zur Verwirrung beiträgt. Es singen und tanzen Eva Christine Reimer, Silvana Dussmann, John Dickie und Hans Kraemmer zu den Klängen des Rundfunkorchesters des Südwestfunks unter der Leitung von Herbert Mogg. Und egal in welche Richtung sich das Liebeskarrussell auch drehen mag, am Ende ist sicher: "In Wien spielt noch immer der Ziehrer".

  • Sonntag, 22. Februar 2015, 13.13 Uhr.


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  Der Opernball.

In dieser Ausgabe des Operettenfensters geht es mit schwungvoll-flotten Melodien von Richard Heuberger auf den "Opernball" in Paris. Toni Niessner und Fred Liewehr stellen dabei als umtriebige Ehemänner Paul Aubier und Georges Duménil die Geduld ihrer Frauen Jetty Topitz-Feiler (Angèle Aubier) und Waltraute Demmer (Marguérite Duménil) auf die Probe. Die wehrhaften Gattinnen lassen jedoch keine Gelegenheit ungenützt, um ihnen auf die Schliche zu kommen. Hilfe erhalten sie von ihrem Stubenmädchen Hortense (Emmy Loose), die wiederum mit dem Neffen des Hausherrn (Heinrich Friedl als Henri) ihr eigenes Liebessüppchen kocht. Das folgende Verwirrspiel wird vom Großen Wiener Rundfunkorchester musikalisch umrahmt; Pultchef Max Schönherr überblickt souverän die Lage und ist wohl der Einzige, der mit Sicherheit sagen kann, welche der Damen sich am Opernball hinter welchem rosa Domino verbirgt und wer von wem ins Chambre séparée gelockt wird...

  • Sonntag, 15. Februar 2015, 13.13 Uhr.


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