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Sonntag, 20. Januar 2019



Operettenfenster-Archiv


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  Die Winzerbraut.

Oskar Nedbals Operette "Die Winzerbraut" erlebte 1916 im Theater an der Wien Premiere und wurde bis 1921 noch rund weitere 300 Mal gegeben. 2010 nahmen sich Herbert Mogg sowie Chor und Orchester des Musik Theater Schönbrunn dieser heute unbekannten Operettenrarität an. Als schüchterne Lisa Müller bezaubert Mirjam Neururer den ritterlichen Graf Milan Mikolic (Wolfgang Müller-Lorenz), der sie aus den Fängen des aufdringlichen Baron Bogdan Lukovac (Marcus Niedermeyr) und seiner frivolen Gäste gerettet hat. Doch kann der alternde Graf die junge Dame zu seiner "Winzerbraut" machen oder entscheidet sie sich für einen Jüngeren?

  • Sonntag, 19. Oktober 2014, 13.13 Uhr.


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  Der Obersteiger.

Der Obersteiger Martin (Bernhard Berchtold) zettelte mit seiner Forderung "Weniger Arbeit, mehr Lohn!" 1894 den ersten Streik der Operettengeschichte an. Dabei war ein Bergwerksleben à la Carl Zeller so melodiös - und dank der Comtesse Fichtenau von Cornelia Zink auch sehr charmant. Unterstützung kommt vom unvergesslichen Operettenexperten Herbert Mogg mit dem Chor und dem Orchester des Musik Theater Schönbrunn.

  • Sonntag, 12. Oktober 2014, 13.13 Uhr.


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  Gasparone.

Wer ist dieser ominöse Räuberhauptmann Gasparone, vor dem ganz Syrakus Angst hat? Carl Millöcker blieb 1884 dem Wiener Uraufführungspublikum die Antwort genauso schuldig wie dem heute noch begeisterten Hörer. Immerhin dient der Name den Seeschmugglern als Ablenkungsmanöver. Und nicht zuletzt findet Gräfin Carlotta (Anneliese Rothenberger) durch Gasparone zu ihrem Erminio (Hermann Prey). Vielleicht hilft Carl Michalski am Pult des Symphonie-Orchesters Graunke bei der räuberischen Jagd?

  • Sonntag, 5. Oktober 2014, 13.13 Uhr.


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  Das Land des Lächelns.

So stellte man sich 1929 also China in Wien vor: Franz Lehár wartet in seinem "Land des Lächelns" mit unglücklichen Liebesgeschichten zwischen den Welten sowie jeder Menge Exotismen auf. Zeitlosen Genuss garantieren die Publikumslieblinge Camilla Nylund als Lisa von Lichtenfels, Piotr Beczala als Prinz Sou-Chong und Gustl Kaimbacher als Gustav von Pottenstein. Ulf Schirmer verleitet das Münchner Rundfunkorchester zu einer besonders schmachtenden Version des Operettenklassikers.

  • Sonntag, 28. September 2014, 13.13 Uhr.


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  The Yeomen of the Guard.

Sir Arthur Sullivan bezeichnete seine 1888 am Savoy Theatre uraufgeführte Oper "The Yeomen of the Guard" als seine beste Arbeit. Dabei ist dieses Bühnenwerk keine der üblichen Sullivan-Gilbert'schen Savoy-Opern, sondern fällt durch seine ungewöhnlich düstere Handlung auf. Diese spielt im England Heinrichs VIII., wo Colonel Fairfax unschuldig im Tower of London sitzt und auf seine Hinrichtung wartet. Diese findet zwar nicht statt, dafür endet "The Yeomen of the Guard" mit zwei unglücklichen Ehen und einem verrückt werdenden Narren. Doch keine Angst, Sir Malcolm Sargent leitet sein Royal Philharmonic Orchestra und die D'Oyly Carte Opera Company zuversichtlich durch die tragische Geschichte. Gillian Knight, John Reed und Elizabeth Harwood tun ein Übriges, um dafür zu sorgen, dass nur aus dem Tower of London und nicht aus dem Theatersaal geflüchtet wird.

  • Sonntag, 21. September 2014, 13.13 Uhr.


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  Der Zigeunerbaron.

Johann Strauß Sohn wollte mit seinem "Zigeunerbaron" die Schwelle der ehrwürdigen Hofoper übertreten. Librettist Ignaz Schnitzer verkaufte allerdings eigenmächtig die Rechte an das Theater an der Wien und so musste Strauß wohl oder übel doch wieder eine Operette schreiben. Rund um den heiratswütigen Emigranten Barinkay, den Schweinezüchter Zsupan, der fürstlichen Zigeunerin Saffi und natürlich der türkischen Kriegskassa entstand schließlich wieder eine echt Strauß'sche Operettenperle.
In dieser 1956 unter Anton Paulik entstandenen Aufnahme mit dem Chor und Orchester der Wiener Volksoper begegnen uns Legenden soweit das Auge reicht und vor allem das Ohr hört: Emmy Loose, Erich Kunz, Waldemar Kmentt sowie Eberhard Wächter. So lässt sich ungarische Liebeständelei würdig genießen!

  • Sonntag, 14. September 2014, 13.13 Uhr.


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  Die Banditen.

Jacques Offenbachs "Les Brigands" riss schon 1869 bei der Pariser Uraufführung das Publikum hin. In der deutschen Version begeistert Jean van Ree als junger Fragoletto, der aus Liebe zu Fiorella (Eva Csapo) ins Gefolge ihres Vaters, Räuberhauptmann Falsacappa (Hubert Möhler) eintritt. Ob sich Verbrechen lohnt? Pinchas Steinberg und sein WDR Rundfunkorchester Köln lassen die fröhlichen Banditen jedenfalls musikalisch nicht im Stich und räubern, entführen und begnadigen fröhlich mit.

  • Sonntag, 7. September 2014, 13.13 Uhr.


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  Boccaccio.

Die literarische Vorlage von Suppés Operette "Boccaccio" beruht auf der berühmt-berüchtigten Novellensammlung Decamerone des italienischen Schriftstellers Giovanni Boccaccio. Hatte dieser bereits im 14. Jahrhundert die Doppelmoral seiner Zeitgenossen auf charmante Weise bloßgestellt, so stand ihm das Librettistengespann Zell & Genée in dieser Operette von 1879 um nichts nach. In unserer Aufnahme mit dem Bayerischen Symphonieorchester und dem Chor der Bayerischen Staatsoper ist das kongeniale Sängerduo Hermann Prey (Boccaccio) und Walter Berry (Leonetto) spitzbübisch am Werk. Maestro Willi Boskovsky sorgt dafür, dass bei dem Schabernack niemand Schaden nimmt und auch die Damen (Anneliese Rothenberger, Kari Lövaas und Gisela Litz) nicht zu kurz kommen.

  • Sonntag, 31. August 2014, 13.13 Uhr.


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  Die Csárdasfürstin.

Reichlich Sozialkritik, adeliges Verwirrspiel und Abgesang der guten alten Zeit begegnet den Hörern der Kálmán'schen Hauptoperette "Die Csárdásfürstin". Aber ob das Leben wirklich so "Tra-la-la" ist, wie von Comtesse Stasi (Dagmar Koller) und Graf Boni (Sándor Németh) am Rand des Weltkriegs beschrieben? In der Fernsehfassung von 1971 prescht Orchesterprimas Bert Grund mit dem  Symphonieorchester Graunke und dem Zigeuner-Orchester ungarisch flott dahin. In den weiteren Rollen: Anna Moffo als Sylva Varescu und René Kollo als Prinz Edwin.

Mit diesem Operetten-Ständchen gratulieren wir Frau Dagmar Koller zu Ihrem 75. Geburtstag am 26. August - alles Gute!

  • Sonntag, 24. August 2014, 13.13 Uhr.


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  Die Perlen der Cleopatra.

Was macht denn nun die Faszination der antiken Nil-Königin aus? Sind es vielleicht die von Oscar Straus beschriebenen "Perlen der Cleopatra"? Lösungen auf viele Fragen rund um die selten gehörte Operette zwischen Kabarett und großer Oper geben das Franz Lehár-Orchester und der Chor des Lehár Festivals Bad Ischl unter der Leitung des Operetten-Caesars Herbert Mogg. Sängerisch brillieren Morenike Fadayomi als sagenhafte Cleopatra, Michael Zabanoff und Axel Mendrok als Prinz Beladonis und Victorian Silvius sowie Robert Meyer als Triumvir des römischen Reiches Marcus Antonius.

  • Sonntag, 17. August 2014, 13.13 Uhr.


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  Fürstenkind.

Ein unglaublich melodiöses Produkt des kongenialen Duos Franz Lehár - Victor Léon ist heute beinahe völlig vergessen: "Das Fürstenkind". 1909 in Wien uraufgeführt, konnte es nie an Lehárs populäre Werke wie "Die lustige Witwe" und "Der Graf von Luxemburg" anschließen - da half selbst eine Neubearbeitung aus dem Jahr 1932 nichts.
Dirigent Ulf Schirmer nimmt sich dennoch wie ein fürsorglicher Vater des Fürstenkinds an und entführt den Chor des Bayerischen Rundfunks und das Münchner Rundfunkorchester nach Griechenland, wo Prinzessin Photini (Chen Reiss) lebt. Die Tochter eines griechischen Fürsten ahnt nicht, dass ihr Vater ein Doppelleben führt und als berüchtigter Räuberhauptmann Hadschi Stavros (Matthias Klink) die Athener Umgebung in Angst und Schrecken versetzt. Wie der Zufall es will, verliebt sich Photini nun genau in jenen amerikanischen Offizier (Ralf Simon), der dem Räuberhauptmann den Kampf ansagt. Und nein, dieser ahnt nicht, dass es sich dabei um seinen zukünftigen Schwiegervater handelt...

  • Sonntag, 10. August 2014, 13.13 Uhr.


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  Zwei Herzen im Dreivierteltakt.

Robert Stolz ist für die Operette des 21. Jahrhunderts wohl das, was Franz Antel für den österreichischen Film zur selben Zeit war: eine Konstante, die über Jahrzehnte hinweg unermüdlich Werk um Werk veröffentlichte. Als Stolz 1975 94jährig starb, hatte er Musik zu über 60 Operetten, zahlreichen Filmen und Liedern geschrieben - manches davon ein Geniestreich, anderes Gelegenheitsarbeit. Ein Geniestreich ist ihm aber zweifellos mit seiner Musik zur Filmoperette "Zwei Herzen im Dreivierteltakt" von 1930 geglückt. In unserem Ausschnitt erhält Stolz u.a. von Publikumslieblingen wie Rudolf Schock, Renate Holm, Ferry Gruber und Adolf Dallapozza prominente Unterstützung auf der Suche nach der richtigen Muse für seinen Operettenkomponisten Toni Hofer. Am Pult des Orchesters der Wiener Volksoper schwingt der Komponist höchstpersönlich das Tanzbein im Dreivierteltakt.

  • Sonntag, 3. August 2014, 13.13 Uhr.


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  Der Vogelhändler.

Grüß Euch Gott alle Miteinander! So flott startet unser Potpourri des "Vogelhändlers" - Erfolgsstück des Mostviertler Operettenmaestros Carl Zeller. Anneliese Rothenberger, Peter Anders, Anny Schlemm und Willy Hofmann lassen die eingängigen Melodien von Klassikern wie Ich bin die Christl von der Post, Als geblüht der Kirschenbaum und Schenkt man sich Rosen in Tirol Revue passieren. Durch den musikalischen Operettenmittag geleitet das Große Operettenorchester unter der beschwingten Leitung von Franz Marszalek

  • Sonntag, 27. Juli 2014, 13.13 Uhr.


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  Die Blume von Hawaii.

In Paul Abrahams 1931 uraufgeführter Operette "Die Blume von Hawaii" dreht sich alles um die hawaiianische Prinzessin Laya (Margit Schramm), die unglücklich im Exil lebt. Als sie in ihre Heimat zurückkehrt, bringt sie nicht nur die amerikanische Besatzungsmacht ins Schwitzen, sondern auch zwei Herren: den amerikanischen Marinekapitän Reginald Harold Stone und Prinz Lilo-Taro. Lieselotte Ebnet, Rudolf Schock und Ferry Gruber rätseln gemeinsam mit den Berliner Symphonikern, dem Günther-Arndt-Chor und Werner Schmidt-Boelcke wer am Ende das Herz der "Blume von Hawaii" gewinnen kann.

  • Sonntag, 20. Juli 2014, 13.13 Uhr.


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  Im Weißen Rössl.

Schnürlregen, Salzburger Nockerln und der Wolfgangsee - in der Operette "Im Weißen Rössl" gibt's das alles und noch viel mehr. So vor allem Hotelgäste, die unterhalten werden wollen, einen selbstverliebt-schönen Sigismund (Gunther Philipp) sowie einen liebestollen Kellner, der sich langsam aber doch ins Herz seiner Chefin (Ingeborg Hallstein) singt. In dieser Aufnahme der Benatzky-Operette glänzt Peter Alexander in seiner Paraderolle als charmanter Kellner Leopold; als zweites Liebespaar überzeugen Rudolf Schock als Dr. Siedler und Erika Köth als Ottilie. Der Schlagerkomponist Heinz Gietz, der u.a. Caterina Valente mit Hits wie "Tipitipitipso" und "Dich werd ich nie vergessen" zu Starruhm verhalf, sorgte für das moderne Neuarrangement - es swingt Johannes Fehring am Dirigentenpult.

  • Sonntag, 13. Juli 2014, 13.13 Uhr.


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